| Content | Paul Sacher thanks Ernst Roth for his letter of 18 October [1955] and waits impatiently for a decision on whether the EPOS publishing house will accept Bohuslav Martinů's GILGAMEŠO for publication. He thanks Gilbert Webster for his address. Ernest Ansermet, however, has found another Hungarian [dulcimer player] in Switzerland, so PS would probably turn [for a performance of Igor Stravinsky's opera Renard] to this player if he is any good. It's an easier option for PS. He asks ER, if he met IS, to ask whether Renard was composed to a French or Russian text. |
| Transcription of the letter | 25. Okt. 1955
Lieber Herr Doktor Roth,
Empfangen Sie vielen Dank für Ihre freundlichen Zeilen vom 18. Oktober. Ich erwarte mit grosser Spannung Ihre entscheidung über Martinus “Gilgamesch” und hoffe natürlich sehr, dass Sie das Werk in Verlag nehmen werden.
Für die Adresse von Herrn Gilbert Webster bin ich Ihnen sehr dankbar. Ich möchte nächstes Jahr “Renard” aufführen und werde gegebenfalls an Herrn Webster gelangen. Allerdings hat Herr Ansermet, wie ich soeben höre, einen in der Schweiz lebenden Ungarn aufgetrieben. Wenn dieser Musiker wirklich ein guter Cymbalum-Spieler ist, wäre das für mich natürlich die einfachere Lösung!
Ich bin sehr froh, wenn Sie Strawinsky gelegentlich fragen, ob er “Renard” russisch oder in der französischen Fassung von Ramuz komponiert hat, da ich in den “Erinnerungen” keine klare Antwort auf diese Frage finden kann.
Mit herzlichen Grüssen
Ihr
Herrn Dr. E. Roth, c/o Bossey &Hawkes,Ltd., 295, Regent
Street, LONDON / W. I England
|